FAQ - Informieren Sie sich ...


1. Sondertilgungsmöglichkeiten,welche habe ich?
2. Was sind Forward-Darlehen?
3. Bereitstellungszinsen? Wann und in welcher Höhe fallen sie an?
4. Eigenheimzulage vorfinanzieren, aber wie?
5. Zinsbindung ? Welche Zinsfestschreibungen können vereinbart werden?
6. Was ist der Unterschied zwischen Nominal- und Effektivzinssatz?
7. Mit welchen Nebenkosten muß ich rechnen?
8. Was ist ein Disagio?

Sondertilgungsmöglichkeiten

Andere geben Ihnen vor, wann und wie viel Sie tilgen dürfen? Bei uns wählen Sie Ihr Sondertilgungsrecht selbst! Sie können die Option nach Ihren eigenen Bedürfnissen gestalten. Entweder Sie wählen ein jährliches Sondertilgungsrecht: von 1.250,00 € bis zu 5 % der Darlehenssumme oder ein Sondertilgungsrecht innerhalb der Zinsbindung: von 5 % bis 30 % der Darlehenssumme Hinweis: Da die Wahl eines Sondertilgungsrechtes Zinsaufschläge verursachen kann, sollte Ihr Sondertilgungswunsch nicht höher sein, als Sie diesen auch wahrnehmen können. Unsere Baufinanzierungsspezialisten suchen für Sie gern das optimale Angebot heraus.

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So funktionieren Forward- Darlehen

Problem: Die Zinsbindung Ihres bestehenden Darlehens läuft in den nächsten 3 Jahren aus (z.B. zum 31.12.2006) und Sie möchten nicht riskieren, dass die Zinsen bis dahin deutlich gestiegen sind.
Lösung: Sie schließen bereits heute mit einem unserer Bankpartner einen Darlehensvertrag mit einem fest vereinbarten Zinssatz ab. Der Darlehensbetrag entspricht der Restschuld des alten Darlehens (vermindert um eine eventuelle Sondertilgung) zum Auslauftermin. Das neue Darlehen wird nicht sofort ausgezahlt, sondern erst zum Zeitpunkt des Auslaufens der Zinsbindung Ihres alten Darlehens (also in unserem Beispiel der 31.12.2006). Mit dem neuen Darlehen wird das alte abgelöst. Dieser Vorgang geschieht - ohne Ihre Mitwirkung - direkt zwischen alter und neuer Bank. Während der Forward- Periode (Zeit von heute bis zum Auslauftermin) entstehen Ihnen keinerlei Kosten (wie Zinsen oder Bereitstellungsentgelt).

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Bereitstellungszinsen

Diese Zinsen (0,2% bis 0,25% pro Monat) werden für den Zeitraum zwischen Darlehenszusage und Auszahlung Ihres Darlehens berechnet. Bei Teilauszahlungen fallen die Bereitstellungszinsen lediglich für den noch nicht ausgezahlten Darlehensbetrag an. Für die ersten 2 Monate bzw. 100 Tage werden von den meisten Kreditinstituten keine Bereitstellungszinsen erhoben. Auf Ihren Wunsch ist eine Verlängerung dieser Frist bis zu einem Jahr möglich.

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Eigenheimzulage vorfinanzieren

Die Vorfinanzierung der Eigenheimzulage ist ein Eigenkapitalersatz-Darlehen, das Ihre Finanzierungs-Lücke beim Immobilienkauf deckt. Damit kann Ihr Traum von den eigenen vier Wänden schneller Wirklichkeit werden. Als Berechtigter, der in den Genuss der Eigenheimzulage kommt, müssen Sie nicht mehr länger auf die jährliche Auszahlung der staatlichen Beträge warten, sondern erhalten von unserem speziellen Bankpartner beispielsweise den Gegenwert abzüglich der Zinsen in einer Summe ausgezahlt. Und noch ein Plus: In der Regel erfolgt keine Grundschuld- Eintragung.

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Zinsfestschreibungen

Der Nominalzinssatz wird üblicherweise für einen Zeitraum zwischen 5 bis 15 Jahren mit dem jeweiligen Bankpartner fest vereinbart (Zinsfestschreibungszeit), danach kann ein neuer Festzinsabschnitt zu den dann am Markt üblichen Konditionen vereinbart werden. Wir bieten Ihnen Darlehen mit einer Zinssicherheit bis zu 30 Jahren an.

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Nominal- und Effektivzinssatz

Der Nominalzinssatz gibt den Preis für den Nennbetrag des Darlehens an. Die Ratenhöhe wird unter Verwendung des Nominalzinssatzes zuzüglich Anfangstilgungssatz (z. B. 1 %) ermittelt. Der Effektivzins oder anfängliche Effektivjahreszins nach Preisangabenverordnung berücksichtigt eine Reihe von Faktoren, wie z. B. die Verrechnung von Zins- und Tilgungsleistungen, den Zeitpunkt der Zahlungen, den Nominalzinssatz, die Bearbeitungsgebühr, ein evtl. Disagio, eine evtl. Vermittlungsgebühr sowie die Zinsbindungsfrist. Der Effektivzins soll die tatsächliche finanzielle Belastung pro Jahr angeben. Da er aber nach Definition der Preisangabenverordnung Schätzgebühren, Kontoführungskosten, weitere Gebühren und Zinsen, so z. B. Bereitstellungszinsen, nicht enthält, ist er leider nur eingeschränkt aussagekräftig.

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Nebenkosten

Hier können Sie das PDF- Formular Finanzierungs- Check (siehe Button Finanzcheck) zur Hilfe nehmen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Dort sind die einzelnen Kostenpunkte, die man berücksichtigen muss, genau aufgeführt.

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Disagio oder Damnum

Ein Disagio oder Damnum ist ein Auszahlungsabzug oder Auszahlungseinbehalt, der auch als vorab bezahlter Zins bezeichnet werden kann. Für Selbstnutzer ist das Disagio nicht mehr steuerlich absetzbar. Da bei gleichem Effektivzins der Nominalzins und somit die Ratenhöhe sinkt, wird die Tilgung und die Gesamtlaufzeit ungünstig in die Zukunft verlagert.

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